Freitag, 25. November 2016
Roadtrip | Erdbeben überlebt
justanothertravellinggirl, 11:19h
Ich hatte vom 8.11. bis zum 15.11. mal wieder eine Woche frei und habe sehr spontan einen Roadtrip mit Maike geplant. Unsere Pläne sind manchmal nicht ganz aufgegangen, aber trotzdem hatten wir eine wunderschöne Woche. :)
Am Dienstag den 8.11. ging es los. Wir starteten morgens in Richtung Kaikoura, denn dort hatten wir mittags schon einen Termin zum Sealschwimmen. Die ungewohnte Verkehrslage mit Baustellen und Stau in Christchurch hat es uns ganz schön schwer gemacht, pünktlich in Kaikoura zu sein, aber wir haben es fast geschafft. Dort angekommen ging es dann direkt aufs Boot zu den Seehunden.
Es war ein unglaubliches Gefühl mit ihnen zu schwimmen, faszinierend wie schnell die faulen Tierchen sind. Es war ziemlich cool, direkt neben den ihnen zu sein, zwischen ihnen zu schwimmen und ihnen beim Tauchen zuzusehen. Leider ist mir meine geliebte GoPro ins Wasser gefallen, daher gibt es davon keine Bilder. Nachmittags sind wir noch zu einem sehr berühmten Wasserfall im Wald gegangen, in dem einige Seehundbabys leben. Nur leider gab‘s zu dieser Zeit keine Babys, also gab‘s nur ein Fotoshooting mit zwei alten Seehunden, das war aber auch ziemlich cool.
Abends sind wir dann essen gegangen und haben uns dann schon auf zu unserem Traumcampingplatz gemacht. Der ist direkt an einem Surferspot und morgens sind wir dann fünf Meter zum Strand gegangen, um am Meer zu frühstücken.

Mittwoch haben wir dann einen Walk an der Küste Kaikouras gemacht und haben dann nochmal von Land aus dort Seehunde beobachtet, wo wir am Tag vorher mit ihnen geschwommen sind.
Nach einem Traumschokokuchen ging‘s dann zum nächsten Walk in einem Wald.
Abends stand eine Sunset-Kayktour auf dem Plan. Als wir nach langen suchen und mal wieder mit Verspätung bei Levi’s Kayak (sehr zu empfehlen, das ist der beste!!) eingetroffen sind, konnten wir unsere Tour dann doch nicht starten, da es zu windig und gefährlich war. Also haben wir die Tour einfach auf den nächsten Morgen verschoben, Maike und ich haben stattdessen einen Spaabend in einem Hostel gehabt und sind dann wieder zu unserem Campingplatz gefahren, am nächsten Morgen mussten wir ja schließlich früh aufstehen.
Am Donnerstag ging dann um 8 Uhr unsere Kayaktour los. Wieder haben wir viele Seehunde gesehen, haben viel gelernt und hatten den Spaß unseres Lebens. :)
Nach einer Fudgestärkung ging für uns die Reise weiter zum Arthur’s Pass. Dort haben wir dann mehrere kleinere Walks gemacht und haben abends endlich mal gekocht – Spagetti.. War aber sehr lecker! :) Nach einer Runde Monopoly (mein Name ist Miss Money) ging es dann auch schon wieder schlafen, denn wir planten früh unsere Reise fortzusetzen.
Es wurde natürlich eine Stunde später als geplant, bis wir dann endlich uns auf machten zum Franz Josef Glacier.
Eigentlich haben wir geplant, wieder im Auto zu schlafen, aber es hat geschüttet wie aus Eimern, also haben wir unsere Entscheidung nochmal überdacht und uns in ein ziemlich nices Hostel eingebucht. Den Nachmittag verbrachten wir im Spa des Hostels und nach dem Abendessen ging es weiter in die Hot Pools von Franz Josef Town. Den entspannten Tag ließen wir bei einem Film, einem Wein und den Gedanken an Kaikoura ausklingen.
Am Samstag haben wir uns dann den Fox Glacier angesehen, der ist direkt neben dem Franz Josef Glacier und eigentlich auch viel cooler und größer. Die darauffolgende Fahrt nach Wanaka war ungefähr doppelt so lang wie geplant, da alle 5km Walks und Wasserfälle an der Straße waren, das haben wir natürlich alles mitgenommen.
In Wanaka angekommen haben wir mal wieder einen Wasserfallwalk gemacht, nur leider haben wir den Wasserfall nicht gefunden.. Aber wir haben immerhin Fotos von „That Wanaka Tree“. Bevor wir essen waren haben wir dann noch eine kleine Wanderung gemacht, länger als geplant mal wieder, aber dann ging‘s auch schon auf den Campingplatz zum Schlafen.

Sonntag ging‘s nach unserem Frühstück am See dann weiter zum Lake Tekapo. Auf dem Weg dorthin liegt er Lake Pokaki, der blauste See den ich je gesehen habe. An jedem Lookout wurde Pause gemacht, aber wir haben es dann trotzdem irgendwann zum Lake Tekapo geschafft. Dort sind wir dann erstmal auf den Mount John gewandert und haben den See von oben begutachtet. Er wurde auch für sehr schön befunden. Abends haben wir uns dann endlich mal wieder mit Corinna zum Essen getroffen. Wir sind danach noch zusammen zur Church o the Good Shephert gegangen, leider ohne Sterne weil es noch hell war aber immerhin. Später machten Maike du ich uns auf die Suche nach unserem Campingplatz und nach langen suchen und noch längerem Fensterabhängen von Maike sind wir dann auch schlafen gegangen. Also wollten wir.
Diese Nacht war die Nacht des heftigen Erdbebens. Ich hab es mitbekommen und fand es gar nicht schön. Unser Auto hat gefühlt eine halbe Ewigkeit gewackelt und ich bin einige Tode gestorben. Aber da ich noch nie ein Erdbeben mitbekommen habe bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es eins sein könnte. Ich wusste gar nicht was abgeht und bin nach einiger Zeit danach dann auch eingeschlafen.
Am nächsten Morgen war mein Handy überhäuft mit Nachrichten, wie es mir geht, ob alles gut ist und so weiter. Ich wusste da ja immer noch nicht was abgeht bis ich dann mal genauer gelesen habe. Das war ein ganz schönes Scheißgefühl zu wissen, dass man schön geschlafen hat, während sich Familie und Freunde zuhause unglaubliche Sorgen gemacht haben. Aber naja, wir haben alles schadenlos überstanden und das ist die Hauptsache.
Montag haben wir uns dann nach unserem Frühstück am See wieder mit Corinna getroffen und haben uns ein paar schöne Orte gesucht um den See zu bestaunen. Zum Abschied haben wir noch einen Kaffee getrunken und gegen Mittag ging es für mich und Maike wieder auf die Heimreise.
Es war wieder eine wunderschöne Reise, ich fühle mich mal wieder sehr bestätigt darin, hier sein zu wollen und bin sehr froh, dass wir bei dem Erdbeben so glimpflich davongekommen sind. :)
Das war‘s auch schon und bis zum nächsten Mal,
Greta♥
Am Dienstag den 8.11. ging es los. Wir starteten morgens in Richtung Kaikoura, denn dort hatten wir mittags schon einen Termin zum Sealschwimmen. Die ungewohnte Verkehrslage mit Baustellen und Stau in Christchurch hat es uns ganz schön schwer gemacht, pünktlich in Kaikoura zu sein, aber wir haben es fast geschafft. Dort angekommen ging es dann direkt aufs Boot zu den Seehunden.
Es war ein unglaubliches Gefühl mit ihnen zu schwimmen, faszinierend wie schnell die faulen Tierchen sind. Es war ziemlich cool, direkt neben den ihnen zu sein, zwischen ihnen zu schwimmen und ihnen beim Tauchen zuzusehen. Leider ist mir meine geliebte GoPro ins Wasser gefallen, daher gibt es davon keine Bilder. Nachmittags sind wir noch zu einem sehr berühmten Wasserfall im Wald gegangen, in dem einige Seehundbabys leben. Nur leider gab‘s zu dieser Zeit keine Babys, also gab‘s nur ein Fotoshooting mit zwei alten Seehunden, das war aber auch ziemlich cool.
Abends sind wir dann essen gegangen und haben uns dann schon auf zu unserem Traumcampingplatz gemacht. Der ist direkt an einem Surferspot und morgens sind wir dann fünf Meter zum Strand gegangen, um am Meer zu frühstücken.

Mittwoch haben wir dann einen Walk an der Küste Kaikouras gemacht und haben dann nochmal von Land aus dort Seehunde beobachtet, wo wir am Tag vorher mit ihnen geschwommen sind.
Nach einem Traumschokokuchen ging‘s dann zum nächsten Walk in einem Wald.
Abends stand eine Sunset-Kayktour auf dem Plan. Als wir nach langen suchen und mal wieder mit Verspätung bei Levi’s Kayak (sehr zu empfehlen, das ist der beste!!) eingetroffen sind, konnten wir unsere Tour dann doch nicht starten, da es zu windig und gefährlich war. Also haben wir die Tour einfach auf den nächsten Morgen verschoben, Maike und ich haben stattdessen einen Spaabend in einem Hostel gehabt und sind dann wieder zu unserem Campingplatz gefahren, am nächsten Morgen mussten wir ja schließlich früh aufstehen.
Am Donnerstag ging dann um 8 Uhr unsere Kayaktour los. Wieder haben wir viele Seehunde gesehen, haben viel gelernt und hatten den Spaß unseres Lebens. :)
Nach einer Fudgestärkung ging für uns die Reise weiter zum Arthur’s Pass. Dort haben wir dann mehrere kleinere Walks gemacht und haben abends endlich mal gekocht – Spagetti.. War aber sehr lecker! :) Nach einer Runde Monopoly (mein Name ist Miss Money) ging es dann auch schon wieder schlafen, denn wir planten früh unsere Reise fortzusetzen.
Es wurde natürlich eine Stunde später als geplant, bis wir dann endlich uns auf machten zum Franz Josef Glacier.
Eigentlich haben wir geplant, wieder im Auto zu schlafen, aber es hat geschüttet wie aus Eimern, also haben wir unsere Entscheidung nochmal überdacht und uns in ein ziemlich nices Hostel eingebucht. Den Nachmittag verbrachten wir im Spa des Hostels und nach dem Abendessen ging es weiter in die Hot Pools von Franz Josef Town. Den entspannten Tag ließen wir bei einem Film, einem Wein und den Gedanken an Kaikoura ausklingen.
Am Samstag haben wir uns dann den Fox Glacier angesehen, der ist direkt neben dem Franz Josef Glacier und eigentlich auch viel cooler und größer. Die darauffolgende Fahrt nach Wanaka war ungefähr doppelt so lang wie geplant, da alle 5km Walks und Wasserfälle an der Straße waren, das haben wir natürlich alles mitgenommen.
In Wanaka angekommen haben wir mal wieder einen Wasserfallwalk gemacht, nur leider haben wir den Wasserfall nicht gefunden.. Aber wir haben immerhin Fotos von „That Wanaka Tree“. Bevor wir essen waren haben wir dann noch eine kleine Wanderung gemacht, länger als geplant mal wieder, aber dann ging‘s auch schon auf den Campingplatz zum Schlafen.

Sonntag ging‘s nach unserem Frühstück am See dann weiter zum Lake Tekapo. Auf dem Weg dorthin liegt er Lake Pokaki, der blauste See den ich je gesehen habe. An jedem Lookout wurde Pause gemacht, aber wir haben es dann trotzdem irgendwann zum Lake Tekapo geschafft. Dort sind wir dann erstmal auf den Mount John gewandert und haben den See von oben begutachtet. Er wurde auch für sehr schön befunden. Abends haben wir uns dann endlich mal wieder mit Corinna zum Essen getroffen. Wir sind danach noch zusammen zur Church o the Good Shephert gegangen, leider ohne Sterne weil es noch hell war aber immerhin. Später machten Maike du ich uns auf die Suche nach unserem Campingplatz und nach langen suchen und noch längerem Fensterabhängen von Maike sind wir dann auch schlafen gegangen. Also wollten wir.
Diese Nacht war die Nacht des heftigen Erdbebens. Ich hab es mitbekommen und fand es gar nicht schön. Unser Auto hat gefühlt eine halbe Ewigkeit gewackelt und ich bin einige Tode gestorben. Aber da ich noch nie ein Erdbeben mitbekommen habe bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es eins sein könnte. Ich wusste gar nicht was abgeht und bin nach einiger Zeit danach dann auch eingeschlafen.
Am nächsten Morgen war mein Handy überhäuft mit Nachrichten, wie es mir geht, ob alles gut ist und so weiter. Ich wusste da ja immer noch nicht was abgeht bis ich dann mal genauer gelesen habe. Das war ein ganz schönes Scheißgefühl zu wissen, dass man schön geschlafen hat, während sich Familie und Freunde zuhause unglaubliche Sorgen gemacht haben. Aber naja, wir haben alles schadenlos überstanden und das ist die Hauptsache.
Montag haben wir uns dann nach unserem Frühstück am See wieder mit Corinna getroffen und haben uns ein paar schöne Orte gesucht um den See zu bestaunen. Zum Abschied haben wir noch einen Kaffee getrunken und gegen Mittag ging es für mich und Maike wieder auf die Heimreise.
Es war wieder eine wunderschöne Reise, ich fühle mich mal wieder sehr bestätigt darin, hier sein zu wollen und bin sehr froh, dass wir bei dem Erdbeben so glimpflich davongekommen sind. :)
Das war‘s auch schon und bis zum nächsten Mal,
Greta♥
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